Bangladesch - ein Land, das über 65 000 Dörfer zählt - gehört zu den allerärmsten Ländern der Welt . Das durchschnittliche Jahreseinkommen eines Taglöhners beträgt ca. Fr. 400.--.

Der Verein „Shanti“ (Friede) unterstützt eine Organisation in Bangladesch mit dem Namen Dipshikha oder Lichtfunke. Der Aktivitätsschwerpunkt dieser Organisation liegt auf der Gesundheitsvorsorge, medizinischer Betreuung, Weiterbildung im Bereich Landwirtschaft für Landlose und Kleinbauern, Verleihung von Kleinkrediten für Kleingewerbe, z. B. für die Anschaffung einer Nähmaschine oder das Erstellen einer Fischzucht, sauberem Trinkwasser, Soforthilfe bei Katastrophen, aber vor allem auf Schul- und Berufsausbildung.

Für Shanti gilt der Leitsatz:

Armutsbekämpfung durch Bildung


Jakob Schaub aus Buchs SG hatte bereits vor Jahren das Ziel vor Augen, sich nach seiner vorzeitigen Pensionierung vom Elektrizitätswerk Buchs noch etwas sozial zu betätigen. Er besuchte in den letzten 10 Jahren viele veschiedene Hilfsorganisationen in Indien und Bangladesch, und konnte sich so ein Bild über deren verschiedene Tätigkeiten machen.

Durch Zufall stiess er dann in Bangladesch auf die Organisation Dipshika, welche eng mit der Partnerorganisation "Shanti" in Deutschland zusammenarbeitet. Jakob war begeistert über das Schaffen dieser Organisationen und beschloss, dem Verein "Shanti" beizutreten. Damit er in der Schweiz aktiv werden konnte für "Shanti", wurde am 10. November 2005 der Zweigverein "Shanti-Schweiz" gegründet.